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Jazz im GUT geht weiter – aber unterwegs

Die Jazzreihe, welche im November 2012 in Kooperation zwischen der Jazzmusikerinitiative Hannover e.V. und dem Verein GUT e.V. ins Leben gerufen wurde, hat einen neuen Spielort gefunden. Nachdem der heimelige Spielort an der Königsworther Straße schließen musste, macht Jazz im GUT weiter – immer auf der Suche nach neuen besonderen Orten in der Stadt. Die Konzerte im Herbst finden in den ehemaligen Räumlichkeiten des Getränke-Kults in der Diekbornstraße 7 in Linden-Mitte statt.

Jazz GUTunterwegs # 12

04. April 2014 / 19:30 Uhr

Ort: JAZZ GUTunterwegs In der Theaterwerkstatt im Pavillon Lister Meile 4 30161 Hannover/ Tickets: 15€/8€ / Reservierungen unter: info[at]jazzimgut.de

pommelHORSE (Bern, CH)

Lukas Roos, clarinets; Joel Graf, saxes; Olivier Zurkirchen, rhodes; Jeremias Keller, bass; Gregor Lisser, drums

pommelHORSE ist Englisch und steht für das Pauschenpferd. Das schreckliche Turngerät, über das uns früher sadistische Sportlehrer gejagt haben.

pommelHORSE erhält nun aber, fünf Musikern aus Bern sei Dank, eine neue Bedeutung. Diese turnen mit einer spürbaren Leidenschaft um ihre frischen Kompositionen und erzeugen so Musik, die bleibt.

Das Pauschenpferd ist wieder da. Und diesmal macht es Spass.

Was ein Pauschenpferd mit Musik zu tun hat? – Hier wird Rock energisch gegrätscht, ein Solo macht die schnelle Schraube, Balladeskes und plötzliche Pausen kreieren überraschende Kontraste, die Arrangements sorgenfür Balance und Dramatik und die dynamische Rhythmusgruppe für Pep und einen effektvollen Abgang. Verschiedene Einflüsse im Dunstfeld von Jazz und Rock inspirierten das Quintett zu einem unbeschwert zusam- menkombinierten Programm – gemeinsam kreiert und abwechslungsreich und ohne übermässigen Respekt dafür, wie „man“ es vorher gemacht hat.

Zielke/ Abel/ Boztüy – Niedersachsen Berlin

Rolf Zielke (Piano, Komposition) Stephan Abel- Saxophon (Bass-Klarinette) Mustafa Boztüy (Oriental Percussion)

Jazz mit orientalischen Einflüssen und Rhythmen fernab üblicher Jazz-Klischees. Rolf Zielke und Stephan Abel verbindet inzwischen eine fast 25-jährige Freundschaft. Und auch im Trio mit Mustafa Boztüy spielen sie in unregelmäßigen Abständen seit vielen Jahren zusammen.

Das Repertoire besteht vor allem aus Kompositionen des Pianisten Rolf Zielke, es stehen aber auch zeitgenössische Jazzkompositionen von Musikern wie Richie Beirach, Randy Weston oder Carla Bley auf dem Programm.

 

Jazzim GUT #11

Fr 28.02.2014/ Alte Tankstelle Theater Fenster zur Stadt

Johnny La Marama_MG_8032_körnung web

„Johnny La Marama ist mit seiner aktuellen Veröffentlichung „IN PURGATORY“ ein Chronist der Unterwelt.Gemeinsam mit Dante wohnt er dem sinistren “Devil Dance” im Fegefeuer bei und begegnet als Musen der Dunkelheit dem Renaissancekomponisten und Mörder “Carlo” Gesualdo sowie Bankern, die dem “Cash Flow” verfallenen sind.In Elegien von Jazz, Dub, Rock und Blues beschreibt das Trio mit Kalle Kalima (Gitarre + Vocals), Chris Dahlgren (Bass + Vocals) und Eric Schaefer (Schlagzeug+ Vocals) den ekstatisch-humorvollen Exorzismus der Gespenster von gestern und heute.

Hanne/ Burckhardt/ Jäger – HannoverFoto Hanne Burckhardt Jäger klein

Kraft und die Quelle der Inspiration des Trios ist die Improvisation. Die drei Musiker fischen auf vielfältigste Weise gemeinsam im Strom der Zeit nach den musikalischen Perlen des „Hier“ und „Jetzt“. Der Zuhörer wird so Zeuge unverwechselbarer nicht wiederholbarer musikalischer Momente voller emotionaler Tiefe und lächelnder Leichtigkeit. Andreas Burckhardt hat auf dem Saxophon eine einzigartige, atemberaubende Spielweise entwickelt, die den Zuhörer durch ein scheinbar mehrstimmiges Spiel immer wieder neu überrascht. Musik ist für ihn unmittelbare Kommunikation jenseits stilistischer Konventionen. Willi Hanne ist nicht nur ein gefragter Jazz-Schlagzeuger, sondern auch ein Meister ungewöhnlicher Improvisationen auf den unterschiedlichsten Klangerzeugern. Seine musikalischen Ambitionen bewegen sich von Jazz über Freie Improvisation bis hin zu Neuer Musik.Andreas Jäger hat auf der Gitarre einen unverwechselbaren Sound entwickelt, jenseits der gängigen Klischees. Seine Wurzel ist der Jazz – der Rest ist grenzenlose Offenheit und ungebremste Spielfreude.

 

Jazzim GUT #10

Fr 10.11.2014/ Alter Getränkeladen Linden – Mitte

 

SOKO Steidle

Rudi Mahall (bass-Clarinett) Henrik Walsdorff (altsaxophon)

Jan Roder (double bass) Oliver Steidle (drums)

 

 

Lars Störmer Quartettlars_stoermer_pressefoto_1

Lars Stoermer – sax, bcl, comp Eike Wulfmeier – piano

Clara Däubler – double bass Raphael Becker-Foss – drums

 

 

Jazzim GUT #9

Fr 20.11.2013/ Diekbornstraße

 

Felice Sound Orchestra Hamburg

60er Filmsound loves Bigbeat -live eingespieltes Easy Listening vom Orchester durch den Elektrowolf gedreht. Das Felice Sound Orchestra verbindet Stilelemente der 60er Filmmusik (Pulp, James Bond, Raumpatrouille Orion, Spaghetti Western) mit Jazz und Bigbeat. Komponist, Arrangeur und Produzent der siebenköpfigen Band ist der Kontrabassist Felix „Felice“ Behrendt.

Bodosapiens Osnabrück

Hier heißt es alles andere als ʻSurvival of the Fittestʼ – Die drei Köpfe des Herren bodosapiens sind sowohl kompositorisch als auch spielerisch gleichberechtigt, gleich stark, gleich eigenwillig, gleich verschieden. Auf erfrischende Weise stellt er sich der Nischeneinordnung quer und weiß trotzdem seine Vorfahren mit hartem Swing zu würdigen. Im Vordergrund: Das Zusammenspiel, die Kommunikation.

Jazzim GUT #8

Sa 26.10.2013/ Diekbornstraße 7

 

Niels Kleins Tubes & Wires Köln

Niels Kleins -clar Hanno Busch – git/ bass

Lars Duppler – keys Jonas Burgwinkel-drums

Special Treatment

Christopher Spintge – sax Malte Hollmann – keys

Nico Deppisch – bass Hartmut Ritgen – drums

Nils Brederlow -sax Niklas Turmann

 

Jazz im GUT#7

Fr 13.09.2013

Klima Kalima Berlin aus Berlin mit Oliver Steidle, Oliver Potrazt, Kalle Kalima

Arne Pünter Band aus Hannover mit Christopher Spintge, Clemens Litschko, Michael Gudenkauf, Arne Pünter

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15€/8€erm/19:30 Uhr pünktlich

Diekbornstraße 7

 

Jazz Im GUT #6

Hyperactive Kid (Berlin) hören

The Flummoxed (Hannover) hören

 

Fr 29. März  2013

Beginn: 19.30h

Einlass: 19.00h Eintritt: 15 € erm.: 8 €

GUT,e.V. Königsworther Str. 12, Hannover

 

Hyperactive Kid

Ronny Graupe (g), Christian Lillinger (dr), Philipp Gropper (ts)

Ende März im Berliner Programm-Kino Babylon. (…) Auf dem Plan standen Ravi Coltrane mit seinem Quartett, Don Byron mit seinem neuen Gospel-Outlet und als verbindendes Glied in der Lounge die Berliner Band Hyperactive Kid. (…) Die großen Gewinner des Abends waren Hyperactive Kid. Das Publikum war wegen der großen Stars aus New York gekommen und trug eine Berliner Band im Ohr nach Hause. Hyperactive Kid hatten keine Ahnung dass sie die Retter des Abends waren. Doch sie traten mit einer Leidenschaft und kreativen Power in Aktion, als wäre es der letzte Abend ihrer Laufbahn. Diese Performance machte Spaß, denn sie hatte etwas mit der Wirklichkeit zu tun, der jede einzelne Besucher an diesem Tag irgendwo in Berlin begegnet war. Saxofonist Philipp Gropper, Gitarrist Ronny Graupe und Drummer Christian Lillinger spieleten nicht für ihre eigene Gefolgschaft und rissen die Leute trotzdem aus ihrer Pausen-Lethargie. Urbane Beiläufigkeit und individuelle Intensität ergaben genau jene Liaison, die Berlin so lange gefehlt hatte. Wolf Kampmann, Jazzthing #84, 2010

The Flummoxed

Johannes Keller (b), Nils Mosen (g), Paul Engelmann (b),Tobias Decker (dr)

Die Band The Flummoxed wurde im April 2011 in Hannover von Johannes Keller

gegründet. Die Stücke der Vier loten den Spielraum zwischen atmosphärischenSoundflächen und eruptiv-energetischen Ausbrüchen, elektroakustischer Ästhetik und klanglichen Experimenten aus. Die kompositorische Basis bilden kontrapunktisch gesetzte Melodiemotive und offene Strukturen, die jedem Bandmitglied größtmöglichen improvisatorischen Freiraum schaffen. So kommen vier ganz unterschiedliche Musikerpersönlichkeiten zur Geltung, die sich gerade durch ihre Eigenarten perfekt ergänzen und sich gegenseitig immer wieder anspornen, ausgetretene Pfade zu verlassen und neue musikalische Wege zu gehen.

 

 

Jazz Im GUT #5

Philippe Gropper`s Philm (Berlin)

Nachtigal (Hannover)

Fr 29. März  2013

Beginn: 19.30h

Einlass: 19.00h Eintritt: 15 € erm.: 8 €

GUT,e.V. Königsworther Str. 12, Hannover

Philippe Gropper`s Philm (Berlin)

 Andreas Lang (b), Oliver Steidle (dr), Philipp Gropper (ts), Havard Wiik (p)

Irgendwie kommt dieses Debütalbum überraschend. Denn der Saxophonist Philipp Gropper ist schon für eine so lange Zeit intensiv auf der Szene (zum Beispiel im Trio Hyperactive Kid) präsent, dass man vermuten könnte, er hätte bereits längst seine jazzmusikalische Visitenkarte abgegeben. Doch weit gefehlt. Erst jetzt, im September 2012, hat der 1987 in Berlin geborene Musiker seine erste CD als Leader, „Licht“, veröffentlicht, die er mit seinem skandinavisch-deutschen Quartett mit dem schrulligen Namen Philm aufgenommen hat. Darauf legen die vier Musiker – neben Gropper sind auch noch der dänische Bassist Andreas Lang, der norwegische Pianist Håvard Wiik und der Berliner Schlagzeuger Oliver Steidle zu hören – eine unter die Haut gehende, prickelnd emotionale Improvisationsmusik vor, die ihre Wurzeln in der europäischen Musikkultur nicht verleugnen möchte, dennoch stets auch rüber in die USA linst. „Je länger ich Musik mache, desto wichtiger ist mir und desto klarer nehme ich wahr, was Musik, was eine Band transportiert, welche Botschaft von Ihr ausgeht“ erklärt der Saxophonist. Doch in Groppers mitreißendem Modern Jazz werden die Botschaften nicht in eine fixierte Sprache übersetzt. Die Geschichten, die dieser Vierer so eloquent zu erzählen weiß, scheinen als akustische Bilder in einem Storyboard flüchtig skizziert zu sein: fragmentarisch, disparat und heterogen. Daraus entwickelt sich im Zusammenspiel des Quartetts ad hoc eine moderne Jazzmusik, die gleichermaßen Geschichtsbewusstsein transportiert wie Wege in die Moderne zeigt, die hochemotional, reif und gehaltvoll ist. Das die vier Musiker virtuos auftrumpfende Instrumentalisten sind, das versteht sich von selbst. Vor allem jedoch besitzt Gropper auf dem Tenorsaxophon einen so ursprünglichen, so archaischen und dringlichen „Cry“, der direkt, ohne Umweg und Übersetzungshilfe, die Seele berührt.
Martin Laurentius, Jazzthing #96, 2012
Nachtigall